Ausführung 1

das Heißluftverfahren

 

Beim Thermischen Holzschutz mittels Heißluftverfahrens werden die zu behandelnden Bauteile oder Wandpartien  mittels einer speziellen wärmebeständigen Folie eingehaust. Stabilität und Form erhält die Einhausung durch ein Holz-Leistengerüst, welches vor Ort errichtet wird und den Gegebenheiten genau angepasst werden kann.

 

In diese Einhausung wird heiße Luft eingeblasen.

Die Heißluft wird mittels industrieller mit Propan betriebener Hochleistungs-Gebläse Erzeugt.  In Einzelfällen kann das auch durch Elektrogebläse geschehen, jedoch sind die dafür bereitzustellenden sehr starken Stromanschlüsse auf den Baustellen meist nicht vorhanden.

 

Die erhitzte Luft wird in der "Aufheiz-Phase" im Allgemeinen mit einer Temperatur von  90°C  bis maximal  120°C eingeblasen.

Eine Selbstentzündung normaler Holzbaustoffe kann in diesen Temperaturbereichen ausgeschlossen werden.

 

Währen der gesamten Thermischen Behandlung wird der Vorgang mittels hochwertiger Messtechnik, überwacht von einem unserer Mitarbeiter begleitet.

 

Wenn in den jeweils ungünstigsten Stellen der zu behandelnden Bauteile die letale Temperatur ( in der Regel 55°C ) erreicht wird beginnt die "Vorhalte-Phase" je nach Behandlungsgrund.

Beim Echten Hausschwamm mindestens für 8 Stunden. Bei Holzschädigenden Insekten mindestens für eine Stunde.

 

 

Die Anwendung des Heißluftverfahrens wird stets als Einzelfall festgelegt.

Eine routinemäßige Übertragbarkeit von einem Bauwerk auf das andere ist nicht möglich.

 

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